Diese Seite ist eine Liebeserklärung an meine Frau, Lebensgefährtin und Geliebte. Sie wurde am 13.12.1935 geboren und starb nach 16-jähriger Lähmung am 24.3.2000.     

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 Etappen eines Lebens
Aus dem Leben von Erika Kerkhoff geb. Löchte
Zusammengestellt von Winfried Kerkhoff

 

Karneval

Erika war eine exzellente Tanzpartnerin. Nie verpassten wir die vielen Tanztees und später die Schulabschlussfeiern, darunter war eben die Abiturfeier, von denen die beiden  Bilder oben erzählen. Bilder von Erikas Schulabschlussfeier liegen mir nicht vor.

Nach dem Schlussball fanden und suchten Erika und ich alle Möglichkeiten, uns zu treffen oder auch nur zu sehen.  Vielerlei Leute aus der Stadt sprachen unsere Eltern auf unsere Liebelei an mit dem Hinweis, das dürfe man doch nicht zulassen. Neid? Tratschsucht? Sittenwächterei? Sicherlich keine ehrliche Sorge um unser Seelenheil oder persönliches oder berufliches Fortkommen. Seltsamer Weise tat sich eine Mutter aus höheren Kreisen hervor, dessen Tochter als Pussierstengel in der ganzen Stadt bekannt war.

Der Besuch des Tanzkurses war die Grundlage für unser Feiern. Wir nutzten jede Gelegenheit, Feste in der Pfarre, weiterhin die Tanztees  und so auch den Karneval.

                

Später, Erika ging schon zum Büro, wurde sie von einer Kollegin zum Karneval des Turnvereins eingeladen. Es bestand kein Zweifel, dass sie mich mitnahm. Wir bekamen mit unseren Rokoko-Kostümen, die wir selbst zusammenstellten und deren Accessoires wir selbst anfertigten, einen Preis, eine Vase. Übrigens musste für Erikas Kostüm ihr Schlussballkleid herhalten.

Ein anderes mal ging Erika als "zuckersüßes" Mädchen mit Zuckerhut und einem Rock, an dem sie viele Zuckerklümpchen genäht hatte. Ich war ein Zigeuner und hatte mir eine Geige aus Pappe gebastelt. Wir bekamen als Preis eine Flasche Sekt.

Karneval ist zeitlebens für uns eine Faszination gewesen. Karneval feiern mit Kostüm, das musste sein. Auch später, als wir schon Kinder hatten. Davon wird noch die Rede sein.

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Gedichte an Erika  Vorwort  Abschied   Abschied für immer  Abschied von den Träumen  Abschied   Viele zehntausend Mal  Adieu - Gott befohlen    Dass du mich liebst  Die letzte Rose  Die Schaukel  Dieser Tag endet nicht im Westen  Du gingst  Ein Lächeln  Frohe Weihnacht  Frühling  Hoffnung  Hoffnunglos ist meine Liebe  Jede Nacht  Leb wohl du  Liebes-Spuren  Momentaufnahme  Nie mehr  Noch immer  Protokoll des Sterbens   Schatten der Erinnerung  Schon als Junge  Schwer oder leicht  Seltsame Begegnung  Tränen am Meer  Tränen in Novembertagen  Träumen  Traumerinnerungen  Urlaubsimpressionen 1998  Valentinstag  Verloren  Was bleibt  Welke Rosenblätter  Wer weiß  Wo der Himmel ist   Zum Greifen nah