Diese Seite ist eine Liebeserklärung an meine Frau, Lebensgefährtin und Geliebte. Sie wurde am 13.12.1935 geboren und starb nach 16-jähriger Lähmung am 24.3.2000.     

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 Etappen eines Lebens
Aus dem Leben von Erika Kerkhoff geb. Löchte
Zusammengestellt von Winfried Kerkhoff

                                                                                                                              

 

Ende der Schulzeit

Trotz aller Unkenrufe der "lieben" Einwohner von Burgsteinfurt, die sich über unsere Treffen und Spaziergänge aufregten und meinten, dass wir lieber lernen sollten,  schaffte Erika einen guten Mitteschullabschluss, heutiger Realschulabschluss. Ein Jahr später -  März 1955 -  konnte sie mir zum bestandenen Abitur gratulieren. Erika überraschte mich auf dem Bahnhof, als ich - damals Fahrschüler des Rheiner Gymnasiums – von  der Reifeprüfung kam. Mit 24 roten Tulpen. Für jede Einladung zum Tanzen seit dem Schlussball im September 1953 - also für 1 1/2 Jahre  -  überreichte sie mir eine Tulpe. 

 

Selbstverständlich lud ich Erika zum Abiturball nach Rheine ein.

       

Unvergesslich war das gemeinsame Frühstück am Morgen nach dem Abiturball. Wir hatten bei Erikas Tante Else, die glücklicherweise  in Rheine wohnte,  übernachtet. Natürlich getrennt geschlafen, anders war das in der damaligen Zeit für uns und auch für unsere beiden Eltern nicht denkbar. Dennoch schwärmte Erika noch in der Zeit, als sie krank war, von diesem Frühstück, das die Tante so liebevoll für uns zwei bereitet hatte und das das erste Frühstück in einer anderen Stadt für uns beide ganz allein war. 

Schon parallel zur Zeit des Tanzkurses wurden die Überlegungen in der Familie Löchtes ganz aktuell, was mit Erika nach der Schule geschehen sollte. Erika hatte u.a. am Lateinunterricht teilgenommen, von der Mädchen-Mittelschule organisiert und arrangiert, zur Vorbereitung für den Übergang auf ein Lyzeum oder Gymnasium, z. B. das Arnoldinum in Burgsteinfurt, früher ein reine Jungenschule. Doch auf den Besuch einer weiterführende Schule, die zum Abitur führte, musste sie verzichten. Die finanzielle Lage der Familie war wirklich nicht üppig. Deshalb musste Erika nach Abschluss der Mittelschule eine Lehre – Ausbildung – antreten. Sie wurde zur Industriekauffrau an der Borghorster Warps-Spinnerei ausgebildet, besiegelt mit einem Lehrvertrag vom März 1954. Sie hoffte, über eine betriebliche Ausbildung ebenso die Voraussetzungen für das Studium einer Berufsschullehrerin, die ihr Berufsziel war, zu bekommen. Entsprechend waren die Auskünfte der damaligen beruflichen Beratung. Doch, als sie dann soweit war, war diese Möglichkeit abgeschafft worden. Zu einem ähnlichen Beruf kam sie dann doch noch in einem späteren Abschnitt ihres Lebens. Da waren die Kinder schon fast groß.

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Gedichte an Erika  Vorwort  Abschied   Abschied für immer  Abschied von den Träumen  Abschied   Viele zehntausend Mal  Adieu - Gott befohlen    Dass du mich liebst  Die letzte Rose  Die Schaukel  Dieser Tag endet nicht im Westen  Du gingst  Ein Lächeln  Frohe Weihnacht  Frühling  Hoffnung  Hoffnunglos ist meine Liebe  Jede Nacht  Leb wohl du  Liebes-Spuren  Momentaufnahme  Nie mehr  Noch immer  Protokoll des Sterbens   Schatten der Erinnerung  Schon als Junge  Schwer oder leicht  Seltsame Begegnung  Tränen am Meer  Tränen in Novembertagen  Träumen  Traumerinnerungen  Urlaubsimpressionen 1998  Valentinstag  Verloren  Was bleibt  Welke Rosenblätter  Wer weiß  Wo der Himmel ist   Zum Greifen nah